06.06.2016

Hoher musikalischer Anspruch beim Meisterchorsingen am 4. und 5. Juni in Siegen

Die neuen Meisterchöre im Chorverband Siegerland: Gemischter Chor KlangWerk, Frauenchor 2003 Eckmannshausen und Sono Vocale. Der Chorverband Siegerland gratuliert den drei Meisterchören ganz herzlich!

Anforderungen beim Meisterchorsingen gestiegen;
29 neue Meisterchöre im Land

Wer es nicht schaffte, ist zum Konzertchorsingen im Herbst eingeladen!

 

Der Meisterchortitel hat seinen Wert. Für die Chöre, die ihn tragen und damit auch auf besondere Förderung zäh- len dürfen. Für den Verband, der den Titel verleiht und dafür Leistung einfordert. Die Qualität der zu lösenden Aufgaben – der Vortrag zweier Volkslieder, davon eines strophisch (A) und eines strophisch-variiert bzw. durchkomponiert (B), und zweier Meisterchorsingen des Chorverbands NRW insgesamt 29 Chören, den Anforderungen zu genügen; sechs Chöre waren zwar gut, aber nicht gut genug.
Wie Gert Bruch, Vorsitzender des ausrichtenden Chor-Verbands Siegerland sagte, sei das Niveau insgesamt angehoben worden; nicht aus Schikane, sondern um die Bedeutung des Meisterchortitels zu unterstreichen. Zugleich habe man den Chören, die das Mindestmaß an Leistung nicht zeigen konnten, angeboten, im Herbst am Konzertchorsingen teilzunehmen, um damit die Chance zu bekommen, für weitere drei Jahre zuschussfähig zu bleiben.
Um so höher einzuschätzen waren damit am Wochenende die Ergebnisse der erfolgreichen Chöre – und hier vor allem derer, die mit vier Mal „sehr gut“ abschnitten. „Neben dem hohen musikalischen Anspruch“, schreiben Chorverbands-Präsidentin Regina van Dinther und Landeschorleiterin Claudia Rübben-Laux im Programmheft – „bleibt die zwischenmenschliche Begegnung zwischen den Sängerinnen und Sängern, den Chorleiterinnen und Chorleitern eine tragende Säule“.
Und so war auch beim dritten Meisterchorsingen in Siegen in recht kurzer Folge (wann es eine Fortsetzung gibt, bleibt abzuwarten, denn der Siegerländer Verband haderte mit mangelnden Einnahmemöglichkeiten, da die Siegerlandhalle selbst das Catering übernahm) zu beobachten, wie die große „Sing-Gemeinde“ miteinander im Austausch war: in den Pausenzeiten  im  Freien,  beim  Zuhören  und Applaudieren im Leonhard-Gläser-Saal, zwischen Jury, Chorleitungen, Sängerinnen und Sängern. Man kennt sich, man schätzt sich.

Und auch manch recht prominenter Chorbegeisterter ließ es sich am Wochenende nicht nehmen zuzuhören – wie Landrat Andreas Müller, der am Samstag im Publikum saß, oder wie Hermann Otto, Ex- Chor-Verbandspräsident und früherer Vorsitzender des Siegerländer Verbands, der sich etwa als Chorbetreuer hilfreich einbrachte.
Jeder Chor wurde von Ehrenamtlichen des Chor-Verbands Siegerland willkommen geheißen, zum Probenraum und dann zum Auftrittsort geführt und nach dem Vortrag erneut begleitet. Moderiert wurde die Veranstaltung am Samstag von Organisationsleiter Klaus Levermann, gestern von Markus Wolfslau, beide vom Chor- Verband NRW. Sie sorgten von der Bühne aus für einen freundlich-sachlichen Rahmen. Seitens der Stadt Siegen sprach stellv.  Bürgermeister  Jens  Kamieth  ein Grußwort.

 

Bericht mit freundlicher Genehmigung der Siegener Zeitung!

 

Hier noch die Ergebnisliste von beiden Tagen: